Radikale Kürzung des Etats bedroht das Konzerthaus Stormen in Bodø
Wir leben in unsteten Zeiten. In Deutschland gehören Krisenmeldungen ja zum Alltag. Dass es den Norwegern ebenso geht, hätte jch eher nicht vermutet. Noch vor einigen Tagen lobte ich in diesem Blog ein wenig neidvoll die Weitsicht der norwegischen Kulturpolitik, um heute festzustellen, dass ich einer Selbsttäuschung unterlegen bin. Auch die Norweger müssen anscheinend auf dem Teppich bleiben, denn auch ihre Resourcen sind endlich. Gestern fand ich folgende Aussage in Avisa Nordland, der hiesigen Tageszeitung: BODO: Stormen befindet sich in einer ernsten finanziellen Lage, nachdem die Subventionen erneut gekürzt wurden. Der Direktor hält ein umfassendes Paket von Kürzungen für notwendig. Das sind die konkreten Folgen aus Sicht des Direktors: Sinus Lokalt wird gestrichen. Der Samstag in Stormen wird gestrichen. Ein Vollzeitäquivalent - eine Vollzeitstelle für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen wird gestrichen. Drei Musikerstellen, die eineinhalb...